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Schwerterträger Heft 38

Werner Baumbach

Schiffsbekämpfer der Lüfte
52 Seiten
Pb. im Atlas-Großformat
13,80 €
inkl. MwSt.
Artikelnummer: 478380
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Beschreibung

Oberstleutnant Werner Baumbach wurde 1916 in Cloppenburg geboren. Als Mitglied der Flieger-HJ und im Besitz aller drei Segelflugscheine ging er im April 1936 zu Luftwaffe und wurde dort zum Flugzeugführer und Kampfflieger ausgebildet. Bei Kriegsbeginn 1939 gehörte er dem Lehrgeschwader 1 an und flog gleich am 1. September 1939 seinen ersten Einsatz über Polen. Ab Oktober flog er vermehrt Einsätze gegen Schiffe der britischen Flotte, mit Beginn des Jahres 1940 im Kampfgeschwader 30. Mit den Sturzangriffen auf die britische Home Fleet in Scapa Flow wurden dabei neue Marksteine in der modernen Luftkriegsführung gesetzt. Es folgten Einsätze gegen britische Landungstruppen in Norwegen, wobei er es mit dem französischen Kreuzer "Emile Bertin" schaffte, als erster Flugzeugführer ein Schiff anzugreifen und schwer zu beschädigen. Hierfür wurde er mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Als Anerkennung für die Versenkung von 240.000 Bruttoregistertonnen feindlichen Schiffsraumes erhielt Baumbach im Juli 1941 als Kapitän der 5. Staffel des Kampfgeschwaders 30 das Eichenlaub und als Kommandeur der I. Gruppe des Geschwaders nach über 40 Versenkungserfolgen im August 1942 die Schwerter verliehen. Im Januar 1943 wurde er aus dem Einsatz gezogen und Inspizient der Kampfflieger. Als solcher war er mit der Entwicklung und Erprobung verschiedener neuer Waffensysteme betraut, unter anderem mit Fernlenkraketen. Im Oktober 1944 wurde er Kommodore des Kampfgeschwaders 200, das mit vielen streng geheimen Einsätzen beauftragt und teils mit "Mistel"-Gespannen ausgerüstet war. Als Berater von Großadmiral Karl Dönitz im Mai 1945 in Gefangenschaft geraten, ging er 1948 als Militärberater nach Argentinien. Dort kam er bereits 1953 bei einem Flugunfall während eines Testfluges ums Leben.